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Stufe 1 von 3

Manage

IT-Betrieb & Betreuung

Die erste Stufe macht Ihre IT sichtbar und hält sie aktuell: Monitoring rund um die Uhr, automatisierte Updates, ein vollständiges Inventar und ein fester Ansprechpartner. Damit Probleme auffallen, solange sie noch klein sind.

Techniker überwacht den laufenden IT-BetriebAI-generated

AUSGANGSLAGE

Die meisten Ausfälle kündigen sich wochenlang an.

Wenn wir bei einem neuen Kunden zum ersten Mal auf die Systeme schauen, finden wir selten eine Katastrophe. Wir finden Rückstand: ein Notebook, das seit über einem Jahr keine Updates bekommen hat, weil der Neustart nie gepasst hat. Einen Server, dessen Systemplatte fast voll ist. Eine Firewall mit einer Firmware, für die es längst Nachfolger gibt. Ein Konto einer Mitarbeiterin, die vor zwei Jahren gegangen ist und noch immer angemeldet werden könnte. Nichts davon ist an dem Tag ein Problem. Alles davon wird eines.

Der Grund ist fast nie Nachlässigkeit. In den meisten kleinen und mittleren Betrieben macht die IT die Person, die sich am ehesten damit auskennt — zwischen ihrer eigentlichen Arbeit. Updates, Datenträger und Protokolle sind genau die Aufgaben, die man verschiebt, wenn etwas Dringendes dazwischenkommt. Und dazwischen kommt immer etwas. Das Ergebnis ist eine IT, über die niemand eine belastbare Aussage treffen kann: Wie viele Geräte haben wir? Wer arbeitet auf welchem? Welche Software läuft darauf, die niemand mehr braucht?

Manage dreht die Reihenfolge um. Nicht der Ausfall meldet das Problem, sondern das System meldet seinen Zustand — bevor daraus ein Ausfall wird. Volllaufende Datenträger, Datenträger mit Vorschäden, abgebrochene Dienste, fehlende Sicherheitsupdates und abgelaufene Zertifikate haben alle einen Vorlauf von Tagen bis Wochen. Dieser Vorlauf ist der eigentliche Gegenstand dieser Stufe.

OHNE DIESE STUFE

Was ohne laufendes Management passiert.

Keiner dieser Punkte fällt an dem Tag auf, an dem er entsteht. Genau das macht sie teuer: Sie werden erst sichtbar, wenn die Korrektur kein Handgriff mehr ist, sondern ein Projekt.

  • Der Rückstand wächst leise

    Ein System, das nicht gepatcht wird, ist nicht plötzlich unsicher — es wird jeden Monat ein Stück angreifbarer. Nach zwei Jahren ist der Sprung auf einen aktuellen Stand keine Wartung mehr, sondern eine Umstellung mit Testaufwand, Ausfallzeit und Kosten.

  • Niemand sieht den Vorlauf

    Ein Datenträger meldet Lesefehler, lange bevor er ausfällt. Ein Sicherungslauf bricht still ab und wird trotzdem als „erledigt“ empfunden. Ohne Überwachung wird aus einer Vorwarnung ein Montagmorgen, an dem nichts mehr startet.

  • Ohne Inventar keine Entscheidung

    Wer nicht weiß, welche Geräte, Betriebssysteme und Lizenzen im Haus sind, kann weder Ersatzbeschaffungen planen noch bei einem Vorfall sagen, was betroffen ist. Versicherungen, Prüfer und Auftraggeber fragen genau danach — und akzeptieren keine Schätzung.

LEISTUNGSUMFANG

Was in Manage steckt.

Sechs Bausteine, die zusammen ein Ziel haben: den Zustand Ihrer IT sichtbar machen und aktuell halten, ohne dass jemand bei Ihnen daran denken muss.

  • Monitoring rund um die Uhr

    Ein Agent auf Servern, Notebooks und PCs meldet Zustand statt Vermutung: Auslastung, freier Speicherplatz, Gesundheit der Datenträger, Dienste, die nicht mehr laufen. Auffälligkeiten erzeugen automatisch ein Ticket bei uns — auch nachts und am Wochenende. Bearbeitet wird zu unseren Geschäftszeiten, aber der Vorlauf geht nicht verloren.

  • Updates, geplant statt zufällig

    Windows- und macOS-Updates laufen automatisiert in Wartungsfenstern, die zu Ihrem Betrieb passen — nicht mitten in der Angebotslegung. Sicherheitsrelevante Updates werden vorgezogen, größere Versionssprünge zuerst auf einer kleinen Gruppe ausgerollt und zurückgehalten, wenn sie dort Probleme machen.

  • Drittanbieter-Software

    Browser, PDF-Reader, Archivprogramme, Kommunikationstools, Laufzeitumgebungen: Ein großer Teil der ausgenutzten Schwachstellen sitzt nicht im Betriebssystem, sondern in den Programmen darauf. Auch die werden zentral aktuell gehalten, ohne dass jemand im Haus auf „Jetzt aktualisieren“ klicken muss.

  • Inventar für Hard- und Software

    Jedes Gerät mit Modell, Alter, Seriennummer, Betriebssystemstand und installierter Software — laufend aktuell, nicht als Momentaufnahme in einer Tabelle. Das ist die Grundlage für Budgetplanung und Lizenzprüfung. Regelmäßig fallen dabei Geräte und Konten auf, die seit Jahren niemand vermisst hat.

  • Fernwartung ohne Umweg

    Support läuft über denselben Agent: kein Vorlesen von Sitzungsnummern, kein Herunterladen eines Fernwartungsprogramms im Störungsfall. Auf Wunsch arbeiten wir im Hintergrund oder mit freigegebenem Bildschirm — sichtbar für Ihre Mitarbeitenden. Persönlich erreichbar sind wir Mo–Fr von 08:00 bis 16:00.

  • Reporting, das man lesen kann

    Regelmäßig ein Bericht in Klartext: Was wurde eingespielt, was steht offen, wo wird der Speicher knapp, welche Geräte nähern sich dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Kein Rohdatenexport, sondern die Handvoll Entscheidungen, die tatsächlich anstehen — mit unserer Empfehlung dazu.

DIE LEITER

Manage ist die erste von drei Stufen.

Die Stufen sind kein Baukasten, sondern eine Leiter: Jede enthält die darunter vollständig. Ein Wechsel nach oben ändert nichts an Ihren Systemen — es kommt eine Schicht dazu, nichts wird ersetzt.

  1. Stufe 1ManageSie sind hier
  2. Stufe 2ProtectProtect ansehen →
  3. Stufe 3RecoverRecover ansehen →

ABLAUF

Wie eine Übernahme abläuft.

Eine Übernahme ist kein Umbau. Ihre Systeme bleiben, wo sie sind — es kommt eine Betriebsschicht darüber. Vier Phasen, deren Dauer von der Größe der Umgebung abhängt.

  1. Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns an, was tatsächlich da ist: Geräte, Server, Netzwerk, Lizenzen, Zugänge, Sicherungen. Am Ende steht eine Liste mit Zustand und offenen Risiken, sortiert nach Dringlichkeit. Die bekommen Sie auch dann, wenn Sie sich gegen uns entscheiden.

  2. Rollout

    Der Agent wird auf Servern und Endgeräten installiert, in der Regel remote und außerhalb der Arbeitszeiten. Es wird nichts migriert, nichts ausgetauscht und keine gewohnte Arbeitsumgebung verändert. Für die meisten Mitarbeitenden ist der einzige sichtbare Unterschied, dass Updates nun nachts laufen.

  3. Aufräumen

    Die ersten Wochen sind die arbeitsreichsten. Der Update-Rückstand wird gruppenweise abgebaut statt auf einmal, volle Datenträger werden entlastet, verwaiste Konten deaktiviert, doppelte und nicht mehr genutzte Software entfernt. Was einen Neustart oder ein Zeitfenster braucht, stimmen wir vorher ab.

  4. Regelbetrieb

    Danach wird es ruhig. Das Monitoring läuft, Updates laufen in Ihren Wartungsfenstern, Sie bekommen den Bericht — und einen festen Ansprechpartner mit Durchwahl, der Ihre Umgebung kennt, statt einer Ticketnummer in einer Warteschlange.

FÜR WEN

Für wen Manage die richtige Stufe ist.

Manage passt überall dort, wo IT einfach funktionieren soll, ohne dass jemand im Haus sich täglich darum kümmern kann — und wo Sicherheit und Backup entweder schon geregelt sind oder bewusst später kommen.

  • KMU ohne eigene IT-Abteilung

    Sie bekommen professionellen IT-Betrieb, ohne dafür eine Stelle zu schaffen, die sich bei fünfzehn oder dreißig Arbeitsplätzen nicht rechnet. Und Sie sind nicht mehr davon abhängig, dass die eine Person, die sich auskennt, gerade im Haus ist.

  • Betriebe im Feuerwehr-Modus

    Wenn IT-Probleme immer erst nach dem Ausfall auffallen, arbeitet die Betreuung dauerhaft im Rückstand — und jede Störung kostet zusätzlich die Zeit, in der erst einmal gesucht wird, was überhaupt passiert ist. Manage verlagert die Arbeit nach vorne.

  • Unternehmen mit Nachweispflichten

    Aktuelle Systeme, ein belastbares Inventar und regelmäßige Berichte sind die Grundlage für Audits, Cyberversicherungen und Anforderungen, die von Auftraggebern durchgereicht werden. Ohne diese Basis ist jede weitere Maßnahme nicht nachweisbar.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zu Manage

Was unterscheidet Manage von klassischem IT-Support?

Der Zeitpunkt. Klassischer Support beginnt mit Ihrem Anruf, also nach dem Problem — und die Person am anderen Ende lernt Ihre Umgebung erst im Störungsfall kennen. Manage ist laufender Betrieb: Systeme werden rund um die Uhr überwacht, Updates automatisiert eingespielt, Auffälligkeiten bearbeitet, bevor jemand bei Ihnen etwas merkt. Support gibt es weiterhin, nur seltener — und von jemandem, der die Umgebung bereits kennt.

Müssen wir dafür Systeme austauschen oder wechseln?

Nein. Manage ist eine Betriebsschicht über dem, was Sie haben: ein Agent auf bestehenden Endgeräten und Servern. Kein Serverwechsel, keine Migration, kein Wechsel des Internetanbieters oder der Software. Wenn wir bei der Bestandsaufnahme Hardware finden, die tatsächlich am Ende ist, sagen wir das — die Entscheidung darüber ist aber Ihre und nicht Voraussetzung für den Start.

Was passiert, wenn nachts um drei ein Alarm auflaufen würde?

Das Monitoring läuft rund um die Uhr und protokolliert lückenlos; ein Teil der Reaktionen ist automatisiert, etwa ein Dienst, der neu gestartet wird. Persönlich erreichbar sind wir Mo–Fr von 08:00 bis 16:00, und dann wird der Vorgang bearbeitet. Wir versprechen ausdrücklich keine Nachtschicht — was wir versprechen, ist, dass nichts unbemerkt passiert und der Vorlauf nicht verloren geht.

Wie viel merken unsere Mitarbeitenden davon?

Im Idealfall: dass weniger schiefgeht. Updates laufen in vereinbarten Wartungsfenstern, Neustarts werden angekündigt und lassen sich verschieben, wenn gerade etwas Wichtiges offen ist. Der spürbarste Unterschied ist der Support — eine Durchwahl statt einer Warteschleife, und Fernwartung ohne dass vorher etwas heruntergeladen werden muss.

Was sehen Sie auf unseren Geräten?

Technische Betriebsdaten: Systemzustand, installierte Software, Updatestände, Fehlermeldungen, Anmeldeereignisse. Keine Bildschirminhalte, keine Tastatureingaben, keine Auswertung, wer wie lange woran arbeitet — Monitoring ist keine Leistungskontrolle. Eine Fernwartungssitzung ist auf Wunsch am Bildschirm sichtbar. Was genau erhoben wird, halten wir schriftlich fest, damit Sie es Ihren Mitarbeitenden und gegebenenfalls dem Betriebsrat vorlegen können.

Was ist in Manage nicht enthalten?

Sicherheit über den Basisschutz hinaus und Backup: Angriffserkennung, E-Mail- und Phishing-Schutz, Schwachstellenmanagement und Awareness-Trainings gehören zu Protect, Sicherung und Wiederherstellung zu Recover. Ebenfalls nicht enthalten sind Beschaffung von Hardware und Lizenzen sowie Projekte wie Umzüge, Netzwerkerneuerungen oder Cloud-Migrationen — die planen wir gerne, sie sind aber nicht Teil der laufenden Betreuung.

Können wir später auf Protect oder Recover wechseln?

Jederzeit, und ohne Umstellung Ihrer Systeme. Die höheren Stufen enthalten Manage vollständig; es kommen Schutz- beziehungsweise Sicherungsschichten dazu, es wird nichts ersetzt. Umgekehrt gilt auch: Wenn Sie bereits wissen, dass Sie Backup brauchen, ist der Umweg über Manage keine Ersparnis.