Die wenigsten Unternehmen suchen IT-Support, weil sie gerade Zeit dafür haben. Der Anlass ist fast immer konkret: Der Server ist ausgefallen, eine Rechnung kam von einem Konto, das niemand kennt, oder der bisherige Betreuer ist nicht mehr erreichbar. Was in diesem Moment fehlt, ist selten Technik. Es fehlt jemand, der weiß, wie die Umgebung aufgebaut ist, und direkt anfangen kann.
Der zweite Punkt ist die Erreichbarkeit. Viele Betriebe haben nominell einen IT-Dienstleister, landen bei einer Störung aber zunächst in einem anonymen Prozess. Für ein Unternehmen mit fünfzehn Arbeitsplätzen ist entscheidend, dass ein Problem nicht nur erfasst, sondern auch verstanden wird. Wenn die Buchhaltung nicht arbeiten kann, braucht es jemanden, der die Umgebung kennt und einschätzen kann, was jetzt zu tun ist.
Und schließlich: Support, der nur reagiert, ist der teuerste. Wer erst gerufen wird, wenn etwas steht, zahlt jede Störung doppelt — einmal die Behebung, einmal den Stillstand. Der größere Teil unserer Arbeit passiert deshalb, bevor Sie etwas merken: Updates, Monitoring, geprüfte Backups. Der Support-Anruf ist der Ausnahmefall, nicht das Geschäftsmodell.