Zum Hauptinhalt springen
← Managed Services

SERVER-BETREUUNG

Server-Betreuung für Unternehmen im Haus und im Rechenzentrum.

Der Server ist das System, dessen Ausfall alle anderen mitnimmt. Wir betreiben Ihre Server — physisch oder virtuell, im eigenen Serverraum oder im Rechenzentrum: Updates, Überwachung, Sicherung, Lebenszyklus. Und wir sagen Ihnen rechtzeitig, wenn ein Gerät das Ende seiner Zeit erreicht, statt es gemeinsam mit Ihnen zu erleben.

AUSGANGSLAGE

Server werden gekauft, eingerichtet — und dann vergessen.

Ein Server wird mit einem Projekt angeschafft: Die Branchensoftware braucht ihn, die Daten sollen im Haus bleiben, das Angebot lag vor. Danach läuft er. Fünf Jahre später läuft er immer noch — mit einem Datenträger im Warnzustand, einem Betriebssystem kurz vor dem Supportende und einer Garantie, die vor zwei Jahren ausgelaufen ist. Bemerkt wird das am Tag des Ausfalls.

Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Frage der Aufmerksamkeit: Ein Server meldet sich nicht von selbst. Er hat keine Anwender, die anrufen, und solange die Freigabe erreichbar ist, gilt er als in Ordnung. Genau deshalb sind die drei Dinge, die ihn am Leben halten — Überwachung, Updates und eine geprüfte Sicherung — die drei, die als Erstes liegen bleiben.

Die zweite Frage, die wir regelmäßig bekommen, ist die nach dem Standort: eigener Serverraum oder Rechenzentrum. Die ehrliche Antwort hängt an Ihrer Anwendung, Ihrer Leitung und daran, wie lange Sie im Ernstfall ohne auskommen. Wir rechnen das mit Ihnen durch, statt pauschal in die Cloud zu raten. Es gibt Fälle, in denen der Server im Haus die richtige Entscheidung bleibt.

TYPISCHE SITUATIONEN

Woran Server in der Praxis scheitern.

Fast nie an der Leistung. Meistens an drei Dingen, die außerhalb des Blickfelds liegen, bis sie stillstehen.

Niemand sieht die Warnung

Ein defekter Datenträger im RAID, eine volle Systemplatte, ein Lüfter am Ende: Server melden das, aber nur an jemanden, der zuhört. Wir überwachen Hardware, Dienste und Auslastung zentral — und melden uns, bevor aus der Warnung ein Stillstand wird.

Updates ohne Fenster

Einen Server aktualisiert man nicht nebenbei: Es braucht ein Fenster, eine Reihenfolge und einen Weg zurück. Fehlt das, bleiben Patches liegen, bis das System verwundbar oder gar nicht mehr aktualisierbar ist. Wir planen Wartungsfenster, die Sie kennen, und prüfen vorher, was zu prüfen ist.

Kein Weg zurück

Ein Server ohne geprüfte Wiederherstellung ist ein Einzelstück. Die Frage ist nicht, ob gesichert wird, sondern wie lange es dauert, ihn neu aufzubauen — mit Konfiguration, Diensten und Daten. Diese Zeit messen wir, statt sie zu schätzen.

UNSERE LEISTUNGEN

Was Server-Betreuung bei uns umfasst.

Überwachung

Hardware, Dienste, Datenträger und Auslastung rund um die Uhr. Meldungen laufen bei uns auf und werden bearbeitet.

Updates & Wartung

Patches für Betriebssystem, Firmware und Dienste, in geplanten Fenstern und in einer Reihenfolge, die einen Weg zurück offen lässt.

Virtualisierung

Betrieb und Dimensionierung virtueller Maschinen, inklusive sauberer Trennung von Diensten, die nicht zusammengehören.

Sicherung & Wiederanlauf

Gesichert wird der Systemzustand, nicht nur der Datenordner — mit Rückspieltests, die zeigen, wie lange ein Wiederanlauf dauert.

Lebenszyklus & Budget

Alter, Garantie und Supportende im Blick, mit einer Ersatzempfehlung im Budgetjahr davor statt im Ausfallmonat.

WORAUF SIE SICH VERLASSEN KÖNNEN

24/7

Überwachung

Hardware und Dienste rund um die Uhr im Blick.

Geplant

Wartungsfenster

Updates zu Zeiten, die Sie vorher kennen.

Geprüft

Wiederanlauf

Rückspieltests mit gemessener Dauer, nicht geschätzter.

Geführt

Lebenszyklus

Alter, Garantie und Supportende je Gerät dokumentiert.

HÄUFIGE FRAGEN

Was uns am häufigsten gefragt wird

Betreuen Sie auch Server, die nicht von Ihnen stammen?

Ja, das ist der Normalfall. Wir nehmen das System auf, dokumentieren Konfiguration, Dienste und Abhängigkeiten und legen Ihnen den Befund vor, bevor wir etwas ändern. Was wir nicht tun: die Übernahme mit einer Stabilitätszusage verbinden, bevor wir hineingesehen haben.

Sollen wir unseren Server in die Cloud verlagern?

Das hängt an der Anwendung. Fachanwendungen mit Datenbank, die auf Latenz reagieren, große Dateiablagen und Systeme, die an Geräte vor Ort gebunden sind — Kassen, Maschinen, Zeiterfassung — bleiben oft sinnvoll im Haus. Mail und Dokumente sind meist besser in Microsoft 365 aufgehoben. Wir rechnen beides mit Ihnen durch und sagen auch, wenn sich eine Verlagerung nicht rechnet.

Wie lange sollte ein Server laufen?

Fünf Jahre sind der übliche Rahmen, gebunden an die Herstellergarantie, nicht an die Leistung. Ein Gerät ohne Garantie ist nicht kaputt, aber im Ausfallfall steht es, bis ein Ersatzteil da ist — und diese Wartezeit ist das eigentliche Risiko. Wir planen den Ersatz deshalb nach Support- und Garantieende, nicht nach Gefühl.

Was passiert, wenn der Server am Wochenende ausfällt?

Die Überwachung läuft rund um die Uhr, unser persönlicher Support von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 16:00 Uhr. Betriebe, die darüber hinaus Verfügbarkeit brauchen, vereinbaren das mit uns gesondert — bevor es gebraucht wird, nicht im Ernstfall. Eine Bereitschaft zuzusagen, die wir nicht durchhalten, hilft niemandem.

Brauchen wir überhaupt noch einen eigenen Server?

Weniger Betriebe als früher, aber mehr, als der Markt gern zugibt. Wenn Ihre Fachanwendung einen braucht, Ihre Leitung begrenzt ist oder Ihre Daten aus berufsrechtlichen Gründen im Haus bleiben sollen, ist ein eigener Server nach wie vor richtig. Ihn zu betreiben ist unsere Aufgabe; Ihnen einen zu verkaufen, den Sie nicht brauchen, nicht.

NÄCHSTER SCHRITT

Wählen Sie Ihre Stufe.