Ein Server wird mit einem Projekt angeschafft: Die Branchensoftware braucht ihn, die Daten sollen im Haus bleiben, das Angebot lag vor. Danach läuft er. Fünf Jahre später läuft er immer noch — mit einem Datenträger im Warnzustand, einem Betriebssystem kurz vor dem Supportende und einer Garantie, die vor zwei Jahren ausgelaufen ist. Bemerkt wird das am Tag des Ausfalls.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Frage der Aufmerksamkeit: Ein Server meldet sich nicht von selbst. Er hat keine Anwender, die anrufen, und solange die Freigabe erreichbar ist, gilt er als in Ordnung. Genau deshalb sind die drei Dinge, die ihn am Leben halten — Überwachung, Updates und eine geprüfte Sicherung — die drei, die als Erstes liegen bleiben.
Die zweite Frage, die wir regelmäßig bekommen, ist die nach dem Standort: eigener Serverraum oder Rechenzentrum. Die ehrliche Antwort hängt an Ihrer Anwendung, Ihrer Leitung und daran, wie lange Sie im Ernstfall ohne auskommen. Wir rechnen das mit Ihnen durch, statt pauschal in die Cloud zu raten. Es gibt Fälle, in denen der Server im Haus die richtige Entscheidung bleibt.